Warum du im Sparring nicht besser wirst (obwohl du regelmäßig trainierst)
Warum du beim Sparring das Problem von der Person trennen musst
Die meisten machen im Sparring immer wieder denselben Fehler. ❌
Sie verknüpfen das, was passiert, mit der Person –
statt mit dem Problem.
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„Mit dem rolle ich nicht so gern.“
„Die ist unangenehm.“
„Der smashed mich immer.“ 😤
Klingt normal.
Ist es aber nicht.
Weil du genau hier aufhörst, besser zu werden.
Was eigentlich passiert 🧠
Sobald du das Verhalten einer Person zuschreibst, passiert Folgendes:
Du denkst nicht mehr:
👉 Was genau passiert hier eigentlich?
Sondern:
👉 Die Person ist das Problem.
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Und damit verlierst du Kontrolle.
Du fängst an zu vermeiden. 🚫
Du suchst dir „angenehme“ Runden.
Du bleibst bei dem, was funktioniert.
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Kurzfristig fühlt sich das gut an.
Langfristig stagnierst du. 📉
Die bessere Frage 🔍
Nicht:
❌ „Warum ist der so unangenehm?“
Sondern:
✅ „Was genau macht er?“
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Ganz konkret:
Faltet er deine Beine zusammen? 🦵
Kontrolliert er deine Hüfte?
Nimmt er dir Raum?
Sind deine Frames zu schwach?
Bist du zu eng? Zu offen?
👉 Das ist der Punkt, wo Lernen beginnt.
Warum das so schwer ist 😐
Weil dein Kopf dich schützen will.
Wenn du sagst:
👉 „Der ist einfach stark / nervig / unangenehm“
musst du nichts ändern.
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Wenn du sagst:
👉 „Ich verstehe das nicht“
bist du plötzlich verantwortlich.
Und das fühlt sich schlechter an.
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Dazu kommt:
Verlieren ist unangenehm 😬
Kontrolliert werden noch mehr
Hilflosigkeit am meisten
Also sucht dein Kopf eine einfache Erklärung.
👉 Die Person.
Warum dich das limitiert 🚧
Wenn du nur mit Leuten rollst, bei denen es klappt:
bestätigst du nur das, was du schon kannst
vermeidest du deine Schwächen
fühlst du dich kurzfristig besser
—
Aber:
👉 Du wirst nicht besser.
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Die unangenehmen Runden sind die wichtigen. ⚠️
Nicht, weil sie Spaß machen.
Sondern weil sie dir zeigen,
wo dein Verständnis aufhört.
Der Shift, der alles verändert 🔄
Sobald du so denkst:
👉 „Okay, das ist ein Problem – wie löse ich das?“
verändert sich dein Training komplett.
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Du wirst:
ruhiger 🧘♂️
analytischer 🧠
weniger emotional
Und plötzlich haben selbst schlechte Runden einen Wert.
Konkrete Umsetzung im Training 🛠️
Beim nächsten Sparring:
Wenn etwas nicht funktioniert, frag dich:
Was passiert hier gerade?
Wo verliere ich Kontrolle?
Was fehlt mir?
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Und ganz wichtig:
👉 Versuch nicht zu gewinnen.
👉 Versuch zu verstehen.
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Ja, du wirst öfter verlieren.
Aber:
👉 Du lernst schneller.
Wichtiger Disclaimer ⚠️
Das heißt NICHT, dass du mit jedem rollen solltest.
Es gibt Runden, die du vermeiden solltest:
großer Gewichtsunterschied ⚖️
unkontrollierte Anfänger 💥
fremde Partner ohne Gefühl
Situationen, die sich unsicher anfühlen
👉 Sicherheit geht immer vor.
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Aber innerhalb eines sicheren Rahmens gilt:
👉 Die unangenehmen Runden sind kein Problem.
👉 Sie zeigen dir das Problem.
Fazit 👊
Du wirst im Jiu-Jitsu nicht besser,
indem du angenehme Runden suchst.
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Du wirst besser, wenn du verstehst,
warum sich etwas unangenehm anfühlt.
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👉 Trenn die Person vom Problem.
👉 Und fang an, es zu lösen.

